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Willibald
Rapp |
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lebte von 1873 bis 1951 in Imberg bei Sonthofen.
Er erzählt in diesem zum Teil höchst amüsanten Buch Geschichten aus seinem Leben als Hütebube vor dem Ersten Weltkrieg, "als es auf dem Sonthofer Viehmarkt noch Affen gab".
Rapp schildert mit Ernst wie mit Humor von seinen Abenteuern mit Rößlern und Geißern, Pfarrern und manchen Originalen, die er während der Hütezeit angetroffen hat.
Und er erzählt von seiner Liebe zur Natur und den vielen Gedanken, die er sich über das Leben und Sterben dabei machte.
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Als Erwachsener ist Willibald Rapp ein frommer Mann, der unter den Ungerechtigkeiten der Welt leidet, sich davon aber nicht unterkriegen lässt. Seine stille Leidenschaft ist das Tabakrauchen in der Pfeife: Willibald muss mangels Geld oft ein fürchterliches Kraut geraucht haben, wie Zeitzeugen berichten. Die Erzählungen des zweiten Buchs von Willibald Rapp beweisen wiederum die scharfe Beobachtungsgabe des erwachsenen Allgäuer Bauern, eines arm gelebten Lebens und seine auch innerlichen Auseinandersetzungen mit dem katholischen Glauben, Kirchenmenschen, Lehrern und anderen Respektspersonen. Zugleich gibt Willibald Rapp eine treffliche, oft mit viel Humor versehene Schilderung von historisch verbürgten Personen wie die eines hartherzigen Müllers, den sein gerechtes Schicksal ereilt, und einer Familie von Wegelagerern, die tatsächlich auf dem Imberg bei Sonthofen hausten.
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